Abpfiff Zwangsprostitution | Initiative gegen Zwangsprostitution

Zwangsprostitution

Wege aus der Zwangsprostitution

Nach wie vor bestehen in Deutschland und ganz Europa zahlreiche Fälle der Zwangsprostitution. Oft stecken hinter den kleinen Fischen, die die Polizei immer wieder einmal schnappen kann, organisierte Verbrecherbanden, denen einfach niemand Herr wird. Die Frauen selbst trauen sich in den meisten Fällen nicht, ihr Schicksal öffentlich zu machen oder auch nur mit einem einzelnen Menschen darüber zu sprechen. Gründe dafür sind einerseits die Scham, denn die Prostitution gilt in vielen Kulturkreisen als Tabuthema, selbst wenn es sich um die Zwangsprostitution handelt, erfüllt viele Frauen eine starke Scham. Andererseits ist es auch die Angst, die die Frauen schweigen lässt. Denn Menschenhändler im Nacken sind nicht unbedingt zimperlich, wenn es um die Bestrafung von „Plaudertaschen“ geht.

Allerdings finden sich glücklicherweise immer wieder einige Frauen, die es schaffen, ihren Zuhältern und Herren, denen sie oft hoffnungslos ausgeliefert sind, zu entkommen. Für diese Frauen gibt es spezielle Einrichtungen, wo sie sich erst einmal von den Strapazen des Prostituierten-Daseins erholen und ihre schlimmen Erfahrungen verarbeiten können. Doch früher oder später ist auch das behütete Dasein in diesen Einrichtungen einmal zu Ende. Zwar versuchen die Organisationen, den Opfern zu helfen, wo sie nur können, doch finanziell sind ihnen oft die Hände gebunden.

Wer es schafft, aus der Zwangsprostitution herauszukommen und sich dann ein Leben aufzubauen, wird oftmals an der Bürokratie scheitern. Denn die meisten Zwangsprostituierten kommen nicht aus Deutschland, sondern aus Osteuropa und werden hierher verschleppt. Sprachliche Barrieren werden zwar oft bei den Hilfsorganisationen abgebaut, doch das Leben in Deutschland in den Griff zu bekommen, fällt nicht einfach. Aber es gibt natürlich auch positive Beispiele.

Raus aus der Zwangsprostitution und rein in ein neues Leben

Um sich ein neues Leben aufzubauen, brauchen die einst Zwangsprostituierten natürlich Geld. Dieses erhalten sie zum Teil von den Hilfsorganisationen, sie können aber mittlerweile auch einen Kredit beantragen, etwa bei kreditklick. Dort wird zunächst einmal das Angebot der verschiedenen Banken und Kreditanbieter genauer unter die Lupe genommen. Danach kann der günstigste Kredit herausgesucht und beantragt werden. Allerdings informiert die Seite nur über die Kreditangebote und vermittelt sie nicht selber. Durch die Weiterleitung auf die einzelnen Anbieter können sich die Frauen aber schnell ein Bild selbiger verschaffen.

Besonders schön ist es auch, dass nicht nur die üblichen Banken gelistet werden, sondern auch private Kreditprojekte, wie smava, wo Kredite von Privatpersonen an Privatpersonen vermittelt werden. Damit haben auch die einst als Zwangsprostituierte arbeitenden Frauen eine Chance, einen Kredit zu erhalten. Durch den vorher durchgeführten Vergleich können sie zudem sicher gehen, nicht noch einmal ausgebeutet zu werden, wie es bei ihren früheren Zuhältern der Fall war, sondern sie haben selbst die Wahl, sich für einen günstigen Anbieter zu entscheiden.

So kann auch eine ehemalige Zwangsprostituierte mit Hilfe eines günstigen Darlehens ein neues Leben anfangen, ein eigenes Unternehmen aufbauen oder sich einfach erst einmal eine Wohnung einrichten. Natürlich wird sie noch viele Hürden nehmen müssen, bis sie ein wirklich normales Leben haben wird, allerdings ist mit dem Schritt heraus aus der Zwangsprostitution bereits ein wichtiger Erfolgsfaktor gegeben. Der Gang zu einer Hilfsorganisation und die Offenbarung des eigenen Leides ist der erste Schritt in eine positive Zukunft. Und durch die Unterstützung der Organisationen können Zwangsprostituierte ein neues Leben beginnen. Sie müssen es hierfür aber auch schaffen, sich von ihren Zuhältern loszusagen, was mitunter sehr gefährlich sein kann. Deshalb appellieren die Hilfsorganisationen auch immer wieder an die Freier genau hinzuschauen. Sobald sie merken, dass etwas nicht stimmt, sollten sie Zivilcourage beweisen und alles versuchen, um die Frauen aus ihrer Lage heraus zu holen. Hierfür reicht oft schon ein Hinweis bei der Polizei oder einer der Hilfsorganisationen aus, um die Frauen zu retten und ihnen aus ihrer Situation heraus zu helfen.

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